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Leipzig – musikalische Porträts: Ein Konzert aus der Reihe «Dialog der Kulturen» im Deutsch-Russischen Haus


Internationaler Verband der deutschen Kultur, Deutsch-Russisches Haus Moskau und die Gnessin-Musikakademie laden herzlich zum vierten Konzert aus der Reihe «Dialog der Kulturen» ein, welche im Vorfeld des Deutschland-Jahres in Russland veranstaltet wird.

Am 19. Juli 2011 wurde in Hannover, im Rahmen der deutsch-russischen Regierungskonsultationen, vom Bundesaußenminister Guido Westerwelle und dem Sonderbeauftragten des Präsidenten der Russischen Föderation für internationale kulturelle Zusammenarbeit Michail Schwydkoj eine gemeinsame Absichtserklärung über die Durchführung des Deutschlandjahres in Russland und des Russlandjahres in Deutschland 2012/2013 unterzeichnet. Die Deutsche Botschaft in Moskau teilte dazu mit, dass «beide Seiten beabsichtigen, ihre partnerschaftliche Zusammenarbeit damit langfristig in allen Bereichen zu stärken. Der Zukunftsaspekt in den bilateralen Beziehungen wird durch das gemeinsame Motto «Russland und Deutschland – gemeinsam die Zukunft gestalten» unterstrichen».
Das vierte Konzert aus der Reihe «Dialog der Kulturen» ist Leipzig gewidmet, nicht nur, weil Leipzig zu den wichtigsten Kulturzentren Europas gehört, sondern auch weil es eine der musikalischsten Städte der Welt ist, das im Laufe der Zeit zu einer Art Anziehungspunkt, einem Leuchtturm für viele Generationen von Musikern geworden ist. In erster Linie verbindet man Leipzig natürlich mit dem Namen des Johann Sebastian Bach – des größten Komponisten der Neuzeit, seit dem sich die Zeitrechnung der Musikgeschichte wohlbegründet in Vor-Bach-Zeit und Nach-Bach-Zeit teilt. Bach lebte in Leipzig von 1723 bis 1750 und war Kantor des Thomanerchors und Musikdirektor aller Kirchen in Leipzig. Diese Zeit gehört zu den fruchtbarsten Perioden in seinem Schaffen.
Nach langer Vergessenheit wurde Bachs Musik im 19 Jh. wiederentdeckt, zum Großteil dank den Bemühungen von Felix Mendelssohn Bartholdy – einem der größten Komponisten der Romantik und Gründer des ersten deutschen Konservatoriums, den Robert Schuhmann als den Mozart des 19. Jh. bezeichnete. Auf die Einladung von Mendelssohn-Bartholdy kam im Januar 1846 der Klaviervirtuose und Komponist Ignaz Moscheles nach Leipzig, wo er bis zu seinem Tod lebte und am Leipziger Konservatorium Klavier unterrichtete.
Auf dem Programm des Konzerts «Leipzig – musikalische Porträts» stehen Werke von großen deutschen Komponisten, deren Namen aufs Engste mit dieser Stadt verbunden sind: «Sonate für Violine und Klavier» von J. S. Bach, «Streichquintett» von Felix Mendelssohn-Bartholdy und «Konzertsonate für Flöte und Klavier» von Ignaz Moscheles werden von den Preisträgern internationaler Musikwettbewerbe Evelina und Alina Sorokins, Veronika Gibadulina, Natalja Wasiljewa, Alexander Gorustowitsch, Alla Ponomarjowa, Julia Subbotina, Natalia Belokolenko und Jelena Skolyberdina vorgetragen.
Die Pianistin und Lehrbeauftragte der Gnessin-Musikakademie Jelena Bagrowa wird eine Einführung und erläuternde Kommentare zum Konzert geben.
Das Konzert findet am 28. Februar um 19.00 Uhr im Deutsch-Russischen Haus Moskau, unter der Adresse ul. Malaja Pirogowskaja 5 (Metrostation «Frunsenskaja») statt.
Weitere Informationen unter Tel.: (499) 246 88 04 und (495) 937 65 44 (Irina Heine).


Pressestelle des IVdK im Deutsch-Russischen Haus Moskau
www.rusdeutsch.ru
www.drh-moskau.ru

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