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ERÖFFNUNG DES FUEV-KONGRESSES IN MOSKAU MIT SERGEJ IWANOW

15.05.2012

Am 16. Mai nimmt der 57. Kongress der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) seine Arbeit in Moskau auf. Eine Veranstaltung von solch einem hohen Niveau findet zum ersten Mal seit dem mehr als sechzigjährigen Bestehen dieser bedeutenden internationalen Organisation in Russland statt. Bei der Eröffnungsfeier wird der Vorsitzende der russischen Präsidialverwaltung, Sergej Iwanow, ein Grußwort im Namen Wladimir Putins sprechen.

Die FUEV vereint 90 Organisationen nationaler Minderheiten in 30 europäischen Ländern und arbeitet auf der Grundlage der Charta der autochthonen, nationalen Minderheiten/ Volksgruppen in Europa. Der Satzung zufolge unterstützt die Union europäische Volksgruppen mit dem Ziel, den Minderheiten bei der Bewahrung ihrer nationalen Identität, Sprache, Kultur und Geschichte zu helfen.
In diesem Jahr tritt der Internationale Verband der deutschen Kultur (IVDK) in Moskau als Gastgeber des FUEV-Kongresses auf. Die erste stellvertretende Vorsitzende des IVDK, Olga Martens, ist derzeit die Vizepräsidentin der FUEV.
Eines der Hauptziele des bevorstehenden Kongresses sind die Erörterung und die Entwicklung eines der grundlegenden Rechte der Charta – des Rechts auf Muttersprache. Zu den Aufgaben des Kongresses gehört darüber hinaus auch die Entwicklung von Möglichkeiten für Bürgerinitiativen, wie sie im Europa-Vertrag von Lissabon vorgesehen sind. Laut diesem Vertrag ist die Europäische Union im Falle von einer Million Unterschriften zugunsten einer öffentlichen Forderung dazu verpflichtet, diese Forderung der Bürger umzusetzen.
Am Kongress werden der FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen, die FUEV-Vizepräsidentin Olga Martens, der Direktor des Direktorates des Europarates für Menschenrechte, Ralf-René Weingärtner (Vortragsthema: „Nationale Minderheiten Europas und der Europarat“), Mitglied des Europaparlamentes, Csaba Tabajdi, der Direktor des Miklucho-Maklai Instituts für Ethnologie und Anthropologie Moskau, Waleri Tischkow, die Vertreter der staatlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen Russlands sowie die Vertreter der FUEV-Mitgliedsorganisationen aus mehr als 20 Ländern Europas teilnehmen.
Der Kongress wird seine Arbeit bis zum 20. Mai fortsetzen. Das Programm der Veranstaltung beinhaltet Präsentationen der Völker Russlands und Europas, runde Tische zu aktuellen Fragen der Entwicklung von Sprache und Kultur der nationalen Minderheiten und Treffen mit den führenden russischen und europäischen Experten.
Der Kongress wird durch das Ministerium für regionale Entwicklung der Russischen Föderation, das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation, das Bundesministerium des Innern und die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt. Die Medienpartner sind die „Moskauer Deutsche Zeitung“ und das Informationsportal RusDeutsch.
Die offizielle Eröffnung findet am 17. Mai um 9:30 Uhr im Deutsch-Russischen Haus in Moskau statt (Anschrift: ul. Malaja Pirogowskaja 5, 119435 Moskau, Metrostation „Frunzenskaja“).
Wir laden Medienvertreter zur Teilnahme an der Arbeit des Kongresses ein.
Akkreditierung der Journalisten unter der Telefonnummer +7 (926) 9101376 oder E-Mail: pr-kultur@ivdk.ru Ansprechpartnerin: Frau Uljana Iljina. Die Akkreditierung ist bis zum 15. Mai um 18 Uhr möglich.

Pressestelle IVDK
www.rusdeutsch.ru
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